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Xi: China fördert Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft für die Welt

2017-12-01 10:20:42 Xinhua

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping sagte hier am Donnerstag, dass die chinesische Diplomatie in der neuen Ära den Aufbau einer neuen Art von internationalen Beziehungen und einer Schicksalsgemeinschaft fördere.

Xi äußerte die Bemerkungen bei einem Treffen mit ausländischen Delegierten des 2017 Imperial Springs International Forum von Dienstag bis Donnerstag.

Ehemalige Weltführungen, renommierte Gelehrte und Wirtschaftseliten versammelten sich in der südchinesischen Stadt Guangzhou, um ihre Meinungen über globale Governance auszutauschen.

Eine neue Art von internationalen Beziehungen bedeute, dass Länder gegenseitigen Respekt, Fairness und Gerechtigkeit und Win-Win-Kooperation hochhalten, das Gesetz des Dschungels verwerfen, Dialog und Partnerschaft, anstatt Konfrontation und Allianzen, fördern müssten, sagte Xi.

Eine Schicksalsgemeinschaft werde dauerhaften Frieden, universale Sicherheit, gemeinsamen Wohlstand, Offenheit und Inklusivität sowie eine saubere und schöne Welt bringen, sagte er.

„Als ein Land mit über 1,3 Mrd. Menschen trägt China zum Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft durch die Bewahrung seiner eigenen, langfristigen Stabilität und Entwicklung bei”, sagte Xi.

Er sagte, dass China stets dem Weg der friedlichen Entwicklung folgen und niemals nach Hegemonie streben werde, wie es Großmächte getan hätten, und fügte hinzu, dass Chinas Kooperation mit anderen Ländern niemals an Bedingungen geknüpft sei, durch die es sich in ihre inneren Angelegenheiten einmische.

China werde eine aktivere Haltung zur globalen Governance einnehmen, einschließlich der Erleichterung der politischen Beilegung von internationalen Fragen, der Teilnahme an UN-Friedensmissionen, der Umsetzung des Pariser Abkommens und der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, sagte Xi.

„Unser Entwicklungsweg des Sozialismus chinesischer Prägung ist die Wahl der Geschichte und der Menschen. Chinas historische Errungenschaften haben unser Vertrauen in den Weg konsolidiert”, sagte Xi.

Seit der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949, vor allem seit der Reform und Öffnung im Jahr 1978, hat China große Veränderungen durchlebt. Es ist zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt geworden und hat die Leben von mehr als 1,3 Mrd. Menschen verbessert, wobei es 700 Mio. Menschen aus der Armut befreit hat.

„Der Sozialismus chinesischer Prägung ist in eine neue Ära eingetreten”, erzählte Xi den Delegierten.

Er erklärte, dass die Aufgabe des Landes die Zufriedenstellung der wachsenden Bedürfnisse der Menschen an vielen Fronten sei und China sich selbst bis 2050 in ein großes, modernes, sozialistisches Land verwandeln wolle, das stark, demokratisch, kulturell fortschrittlich, harmonisch und schön sei.

Beim 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas seien die Richtlinien für Chinas Entwicklung bei Politik, Kultur, Gesellschaft und Umwelt gesetzt worden, merkte Xi an.

China werde die Menschen in das Zentrum stellen, umfassende Reformen durchführen und sich weiter öffnen, sagte er.

„Unser Ziel ist edel sowie einfach und letztlich wollen wir, dass alle Chinesen ein bessere Leben führen”, sagte der Staatspräsident.

„China befürwortet, dass die Menschen eines Landes über dessen Entwicklungsweg entscheiden sollten und es gibt kein allgemeingültiges Modell”, sagte Xi und fügte hinzu, dass China gewillt sei, die Erfahrungen bei nationaler Governance mit anderen Ländern zu teilen.

Die ausländischen Würdenträger sagten, dass China der Welt in der neuen Ära mehr Vorteile bringen werde, da das Land Führung bei globaler Wirtschaft und der Förderung einer multipolaren Welt gezeigt habe.

Sie lobten Chinas Bemühungen für eine ausgeglichenere und inklusivere Globalisierung, dessen Verpflichtung zur internationalen Partnerschaft bei der Bewältigung des Klimawandels und dessen Unterstützung für Entwicklungsländer.

Die von China vorgeschlagene „Gürtel und Straße”-Initiative und die Asiatische Infrastrukturinvestitionsbank biete mehr Möglichkeiten für die Zusammenarbeit anderer Parteien mit China, sagten sie.

An dem Treffen nahmen die ehemalige, lettische Präsidentin Vaira Vike-Freiberga, der ehemalige, italienische Ministerpräsident Romano Prodi, der ehemalige, nigerianische Staatspräsident Olugson Obasanjo, der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der ehemalige, japanische Premierminister Yukio Hatoyama und andere teil.

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